Prozess um getöteten Zugbegleiter beginnt in Zweibrücken

Prozess um getöteten Zugbegleiter beginnt in Zweibrücken

Audio | 23.06.2026 | Dauer: 00:00:52 | SR.de - Silke Kiefer

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Die Tat hatte sich am 2. Februar bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress zwischen Landstuhl und Homburg ereignet: Ein 26-Jähriger soll von einem Zugbegleiter aufgefordert worden sein, sein Ticket zu zeigen. Im weiteren Verlauf soll der Angeklagte dem 36-Jährigen Faustschläge gegen den Kopf und die Schläfen versetzt haben. Der Zugbegleiter starb am 4. Februar an einer Hirnblutung. Landgericht kippte Mord-Vorwurf Die Staatsanwaltschaft hatte Anklage wegen Mordes erhoben, das Landgericht Zweibrücken kippte den Mord-Vorwurf aber. Der 26-Jährige muss sich nun lediglich wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Das Gericht sah keine hinreichenden Gründe für die Annahme eines Tötungsvorsatzes. Ein solcher Vorsatz sei jedoch zwingende Voraussetzung für eine Verurteilung wegen Mordes.

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