Christoph Lichdi – Vom Theatermusiker zum altkatholischen Pfarrer
Audio | 03.11.2026 | Dauer: 00:31:10 | SR kultur - (c) SR
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Christoph Lichdi ist einem kleinen Dorf in Oberbayern aufgewachsen. Trompete und Schlagzeug wollte er eigentlich lernen und im Musikverein mitmachen. Stattdessen wurden es Cello und Klavier. Erst hat er Schulmusik studiert, dann Orchesterleitung und Dirigieren.
Und es kamen die ersten festen Jobs an Theatern: Regensburg, Innsbruck und Dresden, als Kapellmeister und Korrepetitor.
Alles hat gepasst, nur privat nicht. Familie mit Fernbeziehung wollte er nicht, also hat er gekündigt, erst in der Musikschule unterrichtet, und dann über Umwege zum Pfarrerberuf gefunden. Zurückgefunden, könnte man sagen, denn Theologie hat ihn schon immer beschäftigt und erfüllt.
Aber die Bedingungen der römisch-katholischen Kirche, vor allem, auf Familie zu verzichten, kamen für ihn nicht in Frage. Heute hat er nach mehreren Jahren Theologie-Studium in der altkatholischen Kirche sein zu Hause gefunden, als Pfarrer in Kempten. Moderatorin, Cellistin und Podcast-Host Gabi Szarvas hat mit Christoph Lichdi über seinen Weg vom Theater auf die Kanzel gesprochen.
Unser Podcast-Tipp: https://1.ard.de/radiowissen
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