Zwischen Wald und Straße: Gefahren für Eichhörnchen im Winter
Audio | 20.02.2026 | Dauer: 00:00:51 | SR.de - Silke Kiefer
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Wer derzeit durch den saarländischen Wald geht, der hat gute Chancen Eichhörnchen an Baumstämmen hoch- und runterflitzen zu sehen, denn es ist Paarungszeit. Mitten im Winter – eine fordernde Zeit für die Hörnchen, denn das Futter wird knapp. Die letzten Nüsse an Haselsträuchern und Walnussbäumen sind abgesammelt und die Knospen sprießen aufgrund des langanhaltend kalten Wetters auch noch nicht.
Die Suche nach Futter lockt viele Hörnchen auch deshalb in Privatgärten, denn ihr Futterspektrum umfasst viel mehr als Nüsse. Und genau das kann für die kleinen Nager gefährlich werden: „Wer an einer Hauptverkehrsstraße ist, zwischen Wald und Anwesen, der sollte, wenn er füttern will, im Wald füttern“, sagt Eichhörnchen-Experte Detlef Reinhard vom Naturschutzbund Nabu Saar. „Denn genau da passiert’s“, ergänzt Reinhard.
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